• Der Große Brombachsee
  • Der Große Brombachsee
  • Der Große Brombachsee
  • Der Große Brombachsee
  • Der Große Brombachsee
  • Der Große Brombachsee

Luftbilder: Hajo Dietz Fotografie | www.nuernbergluftbild.de
 

Großer–­Brombachsee


 
Der ca. 9 Quadratkilometer große Brombachsee ist ein Stausee im Süden Mittelfrankens im Landkreis Weißenburg Gunzenhausen. Er weist eine Länge von 5,1 km auf und hat eine Durchschnittstiefe von 15 Metern. Die Uferlänge beträgt 17,5 Kilometer und liegt auf einer Höhe von 410 Metern über dem Meeresspiegel.

Im Jahr 2000 eingeweiht, ist er der größte Stausee des Fränkischen Seenlands und größtes Stillgewässer Frankens. Der See gehört sowohl von der Fläche als auch vom Speichervolumen zu den größten Talsperren Deutschlands. Er dient neben dem Hochwasserschutz im Altmühltal vor allem der Wasserregulierung für das regenarme Nordbayern. Außer wasserwirtschaftlichen Zwecken dient der See auch der Freizeit und Erholung.

  • Wasserfläche: ca. 870 ha
  • Tiefe: meist 6 – 10 m, max. 32 m
  • Untergrund: überwiegend fest, stellenweise Totholz (insbesondere im Südwesten), flachere Bereiche mit zum Teil starkem Krautbewuchs
  • Wasser: mäßig klares Wasser mit Sichttiefen um die 2,0 m
  • Strukturen: viele Strukturen wie Barschberge, diverse Vertiefungen (ehemalige Fischteiche), Kanten usw.

Fischarten: Hecht, Barsch, Zander, Aal, Wels, Karpfen, Schleie, Brassen, Rutte und einheimische Weißfischarten
Besonderheiten: Erlaubt ist das Angeln von 5:00 bis 24:00 Uhr mit zwei Raubfischruten, Bootsangeln (Schleppfischen) mit Ruderboot bzw. E-Motor sind erlaubt, jedoch dürfen keine Planerboards oder Sideplaner verwendet werden, pro Angler und Tag dürfen 1 Hecht oder 1 Zander entnommen werden, die Entnahme von Welsen ist nicht mehr begrenzt.
Angeln vom Ufer: Uferbereiche sind überwiegend flach (Verbotszonen beachten, z.B. Stege in Hafenanlagen, Dämme, Badestrände, Naturschutzgebiete) bei kräftigen Wind können sich gefährliche Wellen aufbauen (unbedingt Windschatten aufsuchen)
 


Allgemeine Bedingungen – 
gelten grundsätzlich an JEDEM Gewässer

Wir bitten an allen unseren Gewässern am gesamten Ufer und auf den Gewässern um ein möglichst naturnahes und unauffälliges Verhalten, dabei sind Störungen der Tier- und Pflanzenwelt zu vermeiden.
Für uns ganz wichtig! Der Angelplatz ist immer sauber zu verlassen. Jeder Angler erwartet einen sauberen Angelplatz vorzufinden, hinterlasst ihn also auch so!

  • Der gültige staatliche Fischereischein, und ein gültiger Erlaubnisschein sind erforderlich und am Gewässer mitzuführen.
  • Alle Fische (Weißfische, Raubfische und Grundeln) sind, sobald sie in Besitz (Setzkescher, Kescher, Rucksack, Tasche, Eimer, etc.) genommen werden, unmittelbar mit Kugelschreiber in die angefügte Fangliste einzutragen. (Weißfische, Grundeln und Barsche können in Form von Strichlisten eingetragen werden)
  • Das Fahren und Parken mit kennzeichenpflichtigen Fahrzeugen und Anhängern ist grundsätzlich auf sämtlichen Betriebswegen, Dämmen, Uferwegen, An- bzw. Auffahrtswegen strengstens verboten. Auch das Aus- bzw. Einladen der Angelausrüstung am Gewässer ist nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen gestattet.
  • Ein bestimmter Platz kann von keinem Fischer in Anspruch genommen werden. Ein Mindestabstand von 25 m beidseitig (links und rechts) zwischen Anglern / Angelplätzen ist einzuhalten.
  • Eingefriedete Grundstücke dürfen nicht zur Ausübung der Fischwaid, auch nicht mit Genehmigung des Eigentümers, betreten werden.
  • Gestattet sind zwei Handangeln mit jeweils einer Anbissstelle. Beim Fischen auf Raubfisch mit Kunstködern oder Naturködermontagen sind pro Köder max. zwei Anbissstellen erlaubt.
  • Die entsprechenden Geräte zur waidgerechten Landung der Fische sind immer mitzuführen (Kescher, Lösezange, Rachensperre, Längenmaß etc.).
  • Das Fischen auf Friedfische mit Mehrfachhaken ist untersagt.
  • Untermaßige oder während der Schonzeit gefangene Fische, die nicht überlebensfähig sind, dürfen nicht zurückgesetzt werden. Sie sind unverzüglich waidgerecht zu betäuben und zu töten und in die Fangliste mit einem entsprechenden Vermerk einzutragen (das Vorfach mit Haken ist zur Kontrolle im Fisch zu hinterlassen). Sie zählen zur jeweilig zulässigen Höchstfangmenge/Fanglimit.
  • Alle Angler müssen ihren Angelplatz und das Gewässer sauber halten, deshalb müssen immer Mülltüten, und für Angler die über Nacht am Gewässer bleiben, mobile Toiletten / Campingtoiletten mitgeführt werden.
  • Den Aufsichtsorganen ist Folge zu leisten. Verstöße gegen die Gewässer- und Disziplinarordnung des Verbandes und diese festgelegten Angelbedingungen, sowie Verstöße gegen das BayFiG und des Tierschutzgesetzes werden durch den Fischereiverband Mittelfranken e.V. geahndet.


Grundsätzlich verboten:

  • Pavillons, Zelte mit Boden
  • Marker-Bojen, Stab-Bojen (Zweckverbands Verordnung)
  • Futterboote, Futterdrohne
  • Planerboard / Sideplaner / Schlepppose beim Schleppfischen
  • Senknetze, Taubel, Krebsteller, Reusen und Netze aller Art
  • Fischen auf Friedfische mit Mehrfachhaken, Hegene
  • Verwendung lebender Köderfische
  • Eisfischen
  • Unbeaufsichtigte ausgelegte Angelruten im Gewässer (max. Entfernung von den Ruten 25 m)
  • Abschneiden / Beschneiden / Entfernen von Pflanzen an Ufern / Böschungen
  • Raubfische dürfen nicht gehältert werden (Barsche, Hechte, Zander, Salmoniden, Welse)
  • Fische dürfen am Gewässer weder geschuppt, ausgenommen oder zurückgelassen werden
  • Mitnahme lebender Fische Ausnahme! Weißfische / Barsche bis 20cm. Die Tierschutztransportverordnung TierSchTrV § 13 ist zu beachten, Transport und Hälterung nur mit ausreichendem Platz und einer Sauerstoffversorgung)
  • Verkauf / Tausch / Handel oder das Umsetzen von Fischen aller Art
  • Ausbringen großer Futtermengen, nur ein Beifüttern in beschränktem Umfang während des Fischens ist gestattet. (max. 5 kg pro Tag / phosphatfreies Futter)
  • Nicht artgerechtes Fischfutter (Hunde-/ und Katzenfutter etc.)
  • Zelten/Nächtigen (Achtung: Schirme und Brolly´s ohne Boden und offener Front zählen als Wetterschutz und sind erlaubt, dabei sind die Betriebswege immer freizuhalten / die Durchgängigkeit muss gewährleistet sein).
  • Grillen mit Holzkohle, Holz, Kohle oder Briketts (Achtung: Gaskocher oder Gasgrills sind erlaubt müssen aber sicher aufgestellt werden)
  • Feuerstellen, Feuertonnen, Feuerschalen (offenes Feuer) in jeglicher Form


Folgende Punkte sind zu beachten:

  • Achtung: Alle E-Motor betriebenen Boote sind Genehmigungs- und Zulassungspflichtig! (Die Genehmigungen werden von den Landratsämtern erteilt) Ruderboote sind genehmigungsfrei, Verbrennungsmotoren sind grundsätzlich verboten
  • Das Fischen vom Boot aus, sowie jeglicher Bootsbetrieb ist von 24 Uhr bis 5 Uhr strengstens verboten.

  • Die Fischerei ist untersagt:

  • in Naturschutzgebieten (rot gekennzeichnete Bereiche siehe Gewässerplan, durch Bojen Ketten begrenzt / das Hineinfischen in diese Bereiche vom Boot oder Ufer aus ist nicht gestattet)
  • unterhalb der Slipanlagen (Abstand min. 25m)
  • in den Wehranlagen (durch Bojen gekennzeichnet)
  • am / vom / unter den Staudämmen (siehe Gewässerkarten)
  • an / von Stegen / Steganlagen (Abstand min. 25m)
  • Hafeneinfahrten sind grundsätzlich frei zu halten (das Hineinfischen in Hafeneinfahrten ist verboten / Abstand min. 25 m)
  • in den Hafenanlagen und zwischen den Bootsanlegeplätzen
  • von Brücken
  • an / von Badeplattformen
  • an den ausgewiesenen Badestränden (orange Bereiche siehe Gewässerplan, durch Bojen-Ketten begrenzt und durch Schilder gekennzeichnet.
    Vom 15.April – 14.Oktober von 07:30 – 05:00 Uhr

 

Zusatz-Bestimmungen:

  • Schonmaße:
    Hecht: 60cm | Rutte 45cm | Für alle anderen Fischarten gelten die gesetzlichen bayerischen Schonmaße.
  • Schonzeiten:
    Hecht vom 01.01. bis 31.05. | Zander vom 01.01. bis 31.05. Für alle anderen Fischarten gelten die gesetzlichen bay. Schonzeiten.
  • Angelbeschränkung:
    In der Zeit vom 01.01. bis 31.05. ist es verboten, mit Blinkern, Wobblern, Spinner, Jighaken, Streamern, sonstigen Kunstködern sowie mit Köderfisch und Köderfischteilen zu angeln, sowie das Spinnfischen und Dropshotangeln in jeglicher Form!

    Fangbeschränkung pro Tag:
    2 Karpfen, 1 Schleie, 1 Hecht oder Zander, 2 Aale, 10 Barsche, 2 Rutten, 1 Salmonide

    Fangbeschränkung pro 3-Tag:
    4 Karpfen, 2 Schleie, 2 Hecht oder Zander, 4 Aale, 20 Barsche, 4 Rutten, 2 Salmoniden

    Fangbeschränkung pro Woche:
    6 Karpfen, 4 Schleie, 4 Hecht oder Zander, 6 Aale, 30 Barsche, 6 Rutten, 4 Salmoniden

 

Notiz: Bitte auf den Text klicken um den Inhalt zu zeigen oder zu verbergen.