• Die Happurger Seen
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Luftbild: Hajo Dietz Fotografie | www.nuernbergluftbild.de | Fotos: Christian Schuster
 

Der Stausee Happurg


 
Der im Jahre 1955 zum Zwecke der Elektrizitätsgewinnung angelegte Stausee liegt in der idyllischen Mittelgebirgslandschaft der Frankenalb. Der See wird vom Rohrbach und vom Kainsbach gespeist. Das 1958 in Betrieb gegangene Pumpspeicherkraftwerk Happurg des Fränkischen Überlandwerks erzeugt mit dem Wasser des Sees sowie dem dazugehörigen Oberbecken auf dem Deckersberg elektrische Energie. Die Größe des Sees beträgt im Mittel etwa 47 Hektar. Den Namen hat der See von der angrenzenden Ortschaft Happurg. Erbaut wurde er von dem Nürnberger Architekten und Kulturpreisträger der Stadt Nürnberg Franz Reichel.
Auf dem Happurger See, der nach Trockenperioden nicht immer voll geflutet ist und dann einen geringeren Wasserstand aufweist, sind Motorboote nicht zugelassen.

  • Wasserfläche: 47 ha
  • Tiefe: bis zu 11 m

Fischarten: Karpfen, Schleien, Hecht, Zander, Barsch, Forelle, Aal, Wels und Brasse.
Zufahrt: A 9 Ausfahrt Lauf/Hersbruck, weiter Richtung Hersbruck. Danach weiter rechts Richtung Happurg und auf der ST 2236 vorbei an Happurg. Kurz hinter dem Umspannwerk befindet sich ein großer Parkplatz am See.
Besonderheiten: Bedingt durch den Pumpspeicherbetrieb kann sich der Wasserstand je nach Strombedarf ändern.
 

Der Baggersee Happurg


 
Der Baggersee Happurg liegt in der Nähe von Happurg in Bayern. See-Freunde aus den umliegenden Orten Hersbruck (etwa 2,3 km vom See entfernt), Pommelsbrunn (3,9 km bis zum Ufer) und Henfenfeld (etwa 5,8 km weit weg) finden im Baggersee Happurg an heißen Tagen Abkühlung oder die Möglichkeit in der Sonne zu entspannen. Die nächste größere Stadt, von der aus man den See besuchen kann, ist Lauf an der Pegnitz.

  • Wasserfläche: 4,7 ha
  • Tiefe: bis zu 9 m

Fischarten: Karpfen, Schleie, Brassen, Hecht, Zander, Barsch, Aal, Wels, sowie einheimische Weißfischarten
Zufahrt: A9 Richtung Berlin/Dresden folgen, bei Ausfahrt 49 Lauf/Hersbruck auf B14 Richtung Happurg – im Kreisverkehr erste Ausfahrt nehmen, um auf der B14 zu bleiben – Richtung Lauterhofen/Happurg – auf Hinweisschilder Baggersee achten
 

Folgende Punkte sind zu beachten:

  • Der gültige staatliche Fischereischein ist erforderlich. Für Schäden haftet der Erlaubnisscheininhaber persönlich.
  • Die Fischerei ist untersagt in den abgesperrten Bereichen des Happurger Stausees sowie im Auslaufkanal und den
    abgesperrten Kraftwerksbereichen. (Kraftwerksbereiche dürfen nicht betreten werden)
  • Das Bootsfischen am Happurger Stausee und Happurger Baggersee ist strengstens verboten. Das Auslegen von
    Fangkörpern bzw. der Transport von Angelgeräten mit dem Boot ist nicht gestattet.
  • Gestattet sind zwei Handangeln mit jeweils einer Anbissstelle. Beim Fischen auf Raubfisch mit Kunstködern oder Naturködermontagen sind bis zu drei Anbissstellen erlaubt.
  • Das Fischen auf Friedfische mit Mehrfachhaken ist untersagt.
  • Die Behandlung gefangener Fische hat streng nach den Bestimmungen des Bayerischen Fischereigesetztes sowie dem
    Tierschutzgesetz zu erfolgen.
  • Die Mitnahme lebender Fische ist verboten! (Ausnahme!: Weißfische/Barsche bis 20cm. Die Tierschutztransportverordnung TierSchTrV § 13 ist zu beachten). Der gewerbliche Verkauf/Tausch oder das Umsetzen von Fischen aller Art ist verboten!
  • Das Verwenden von Senknetzen, Taubeln und Reusen ist verboten.
  • Die entsprechenden Geräte zur waidgerechten Landung der Fische sind immer mitzuführen (Kescher, Löseschere,
    Rachensperre, etc.).
  • Alle Fische sind sobald sie in Besitz (Kescher, Rucksack) genommen werden, als Fangergebnis umseitig mit Kugelschreiber
    einzutragen.
  • Untermaßige oder während der Schonzeit gefangene Fische, die nicht überlebensfähig sind, dürfen nicht zurückgesetzt werden. Sie sind unverzüglich waidgerecht zu betäuben und zu töten und in die Fangliste mit einem entsprechenden Vermerk einzutragen (das Vorfach mit Haken ist zur Kontrolle im Fisch zu hinterlassen). Sie zählen
    zur jeweilig zulässigen Höchstfangmenge.
  • Den Aufsichtsorganen ist Folge zu leisten. Verstöße gegen die Gewässer- und Disziplinarordnung werden durch den Fischereiverband Mittelfranken geahndet.
  • Das Fahren und Parken mit kennzeichenpflichtigen Fahrzeugen auf sämtlichen Betriebswegen, Dämmen, Ufern und An- bzw. Auffahrtswegen ist verboten.
  • Das Beschädigen der Pflanzen an Ufern und Böschungen ist strengstens verboten. Wir bitten am gesamten Ufer um ein
    möglichst naturnahes und unauffälliges Verhalten.
  • Das Ausbringen von Futter ist grundsätzlich verboten. Das Angeln und Beifüttern mit nicht artgerechtem Fischfutter (Hunde-/ und Katzenfutter etc.) ist nicht erlaubt. Im Übrigen ist nur ein Beifüttern in beschränktem Umfang während des Fischens gestattet.
  • Die Verwendung von Futterbooten/Futterdrohnen ist nicht gestattet.
  • Ein bestimmter Platz kann von keinem Fischer in Anspruch genommen werden.
  • Zelten und Nächtigen sowie Feuerstellen und das Grillen mit Holzkohle ist an den Ufern strengstens verboten.
    (Achtung: Schirme und Brolly´s ohne Boden und offener Front zählen als Wetterschutz und sind erlaubt). Die Betriebswege sind freizuhalten.
  • Störungen der Tier- und Pflanzenwelt sind zu vermeiden.
  • Eingefriedete Grundstücke dürfen nicht zur Ausübung der Fischwaid, auch nicht mit Genehmigung des Eigentümers, betreten werden.
  • Der Angelplatz ist sauber zu verlassen. Fische dürfen am Gewässer weder geschuppt, noch ausgenommen oder zurückgelassen werden.
  • Die Verwendung von lebenden Köderfischen ist verboten.
  • Eisfischen ist nicht erlaubt.
  • Das Nachtangeln am Happurger Stausee und Happurger Baggersee ist gestattet.
  • Es ist verboten die Angeln unbeaufsichtigt mit Köder im Wasser liegen zu lassen.
  • Besondere Auffälligkeiten und Anzeichen von Fischkrankheiten bitte unverzüglich dem Fischereiverband Mfr. melden. (Tel. 0911 – 42 48 010)

 

Zusatz-Bestimmungen:

  • Schonmaße: für den Hecht 60cm, für alle anderen Fischarten gelten die gesetzlichen bayerischen Schonmaße.
  • Schonzeiten: Hecht und Zander vom 15.02. bis 31.05.
    Für alle anderen Fischarten gelten die gesetzlichen bayerischen Schonzeiten.
  • Fangbeschränkung: In der Zeit vom 15.02. bis 31.05. ist es verboten, mit Blinkern, Wobblern, Spinner, Jighaken, Streamern, sonstigen Kunstködern sowie mit Köderfisch und Köderfischteilen zu angeln, sowie das Spinnfischen und Dropshotangeln in jeglicher Form!.
    Pro Tag 2 Karpfen, 1 Schleie, 1 Hecht oder Zander, 2 Salmoniden, 3 Aale, 10 Barsche, 2 Rutten / Quappen, 10 Brachsen.

 

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