Der Rothsee
Foto: Hajo Dietz Fotografie | www.nuernbergluftbild.de
 

Der Rothsee


 
Zwischen den Städten Roth, Allersberg und Hilpoltstein liegt der Rothsee. Nach umfangreichem Ausbau, im Rahmen des Projektes „Wasser für Franken“, wurden die Baumaßnahmen 1993 abgeschlossen. Heute ist der Rothsee ein wichtiger Baustein für die Wasserwirtschaft, den Tourismus und den Naturschutz. Hier wird man jedem Aktivreisenden gerecht: baden, surfen, wandern, segeln und vieles mehr sind hier bestens möglich. Es gibt drei große Erholungszentren am Rothsee; das größte davon ist das Seezentrum in Heuberg.
Der zweiteilige Stausee (Zwischenspeicher von Altmühl und Donau zum Main-Donau-Kanal) gehört zu dem 7 Seen umfassenden „Fränkischen Seenland“. (Die anderen Seen: Kleiner Brombachsee, Brombachsee, Altmühlsee, Dennenloher See, Hahnenkammsee, Igelsbachsee). In der Mitte wird der See durch einen 500 m langen und 11 m hohen Staudamm 
in die Bereiche VORSPERRE und HAUPTSPERRE unterteilt.

  • Wasserfläche: 210 ha
  • Länge: 4,6 km
  • Breite: bis 1,6 km
  • Tiefe: 15,0 m

Fischarten: Aal, Karpfen, Schleie, Hecht, Zander, Wels, Rutte, Renke, Seeforelle
Zufahrt: Der See liegt ca. 25 km südlich von Nürnberg, 7 km östlich der Stadt ROTH.

 

    Daten zur Rothsee Vorsperre:

  • Länge: 1,8 km
  • Breite: bis 0,3 km
  • Tiefe: 8,5 m
  • Gesamtfläche: bis 51 ha
  • Rad- und Wanderweg um den See: 5,5 km
  • Seezentrum in Birkach und Grashof
    Daten zur Rothsee Hauptsperre:

  • Länge: bis 1,8 km
  • Breite: bis 1,5 km
  • Tiefe: 15,4 m
  • Gesamtfläche: bis 160 ha
  • Rad- und Wanderweg um den See 6,5 km
  • Seezentrum in Heuberg
  • Besonderheiten: bei Absenkung des Rothsees bitte das Fischereiverbot beachten

Folgende Punkte sind zu beachten:

  • Der gültige staatliche Fischereischein ist erforderlich. Für Schäden haftet der Erlaubnisscheininhaber persönlich.Die Bestimmungen der jeweiligen Landratsämter sind zu beachten!
  • Die Fischerei ist untersagt in den schraffiert eingezeichneten Bereichen – Naturschutzgebiete (siehe Gewässerplan/ das Hineinfischen in diese Bereiche vom Boot oder Ufer aus ist nicht gestattet), Bootsanlegeplätze, Slipanlagen, am/vom/unter den Dämmen, von den Stegenund in den Hafenanlagen (das Hineinfischen ist nicht gestattet).
  • Das Bootsfischen am Rothsee ist verboten. Das Auslegen von Fangködern bzw. der Transport von Angelgeräten mit dem Boot ist verboten.
  • Gestattet sind zwei Handangeln mit jeweils einer Anbissstelle. Beim Fischen auf Raubfisch mit Kunstködern oder Naturködermontagen sind bis zu drei Anbissstellen erlaubt.
  • Beim Schleppfischen dürfen keine Planerboards oder Sideboards verwendet werden.
  • Das Fischen auf Friedfische mit Mehrfachhaken ist untersagt.
  • Die Behandlung gefangener Fische hat streng nach den Bestimmungen des Bayerischen Fischereigesetztes sowie dem Tierschutzgesetz zu erfolgen / Kammschupper (z.B. Barsch oder Zander) dürfen nicht in Setzkeschern gehältert werden.
  • Die Mitnahme lebender Fische ist verboten! (Ausnahme!: Weißfische/Barsche bis 20cm. Die Tierschutztransportverordnung TierSchTrV § 13 ist zu beachten). Der gewerbliche Verkauf/Tausch oder das Umsetzen von Fischen aller Art ist verboten!
  • Das Verwenden von Senknetzen, Taubeln und Reusen ist verboten.
  • Die entsprechenden Geräte zur waidgerechten Landung der Fische sind immer mitzuführen (Kescher, Löseschere, Rachensperre, etc.).
  • Ein bestimmter Platz kann von keinem Fischer in Anspruch genommen werden. Uferanlagen mit Freizeiteinrichtungen dienen vorrangig dem Bade- und Wassersportbetrieb./li>
  • Alle Fische sind, sobald sie im Besitz (Kescher, Rucksack etc.) genommen werden, umseitig mit Kugelschreiber als Fangergebnis einzutragen.
  • Untermaßige oder während der Schonzeit gefangene Fische, die nicht überlebensfähig sind, dürfen nicht zurückgesetzt werden. Sie sind unverzüglich waidgerecht zu betäuben und zu töten und in die Fangliste mit einem entsprechenden Vermerk einzutragen (das Vorfach mit Haken ist zur Kontrolle im Fisch zu hinterlassen). Sie zählen zur jeweilig zulässigen Höchstfangmenge/Fanglimit
  • Den Aufsichtsorganen ist Folge zu leisten. Verstöße gegen die Gewässer- und Disziplinarordnung werden durch den Fischereiverband Mittelfranken geahndet.
  • Das Fahren und Parken mit motorgetriebenen Fahrzeugen auf sämtlichen Wegen, Dämmen, Ufern und An- bzw. Auffahrtswegen ist verboten. Die Betriebswege sind freizuhalten.
  • Das Beschädigen der Pflanzen an Ufern und Böschungen ist strengstens verboten. Wir bitten am gesamten Ufer um ein möglichst naturnahes und unauffälliges Verhalten.
  • Das Ausbringen von Futter ist grundsätzlich verboten. Im Übrigen ist nur ein Beifüttern in beschränktem Umfang während des Fischens gestattet. Das Angeln und Beifüttern mit nicht artgerechtem Fischfutter (Hunde-/ und Katzenfutter etc.) ist nicht erlaubt.
  • Die Verwendung von Futterbooten/Futterdrohnen ist nicht gestattet.
  • Zelten und Nächtigen, sowie Feuerstellen anzulegen ist an den Ufern strengstens verboten. (Achtung: Schirme und Brolly´s ohne Boden und offener Front zählen als Wetterschutz und sind erlaubt)
  • Störungen der Tier- und Pflanzenwelt sind zu vermeiden.
  • Der Angelplatz ist sauber zu verlassen. Fische dürfen am Gewässer weder geschuppt, noch ausgenommen oder zurückgelassen werden.
  • Die Verwendung des lebenden Köderfisches ist verboten.
  • Eisfischen ist nicht erlaubt.
  • Das Nachtangeln ist in der Zeit von 24 Uhr bis 5 Uhr strengstens verboten!
  • Es ist verboten die Angeln unbeaufsichtigt mit Köder im Wasser liegen zu lassen.
  • Die Angelfischerei an ausgewiesenen Badestränden (siehe Gewässerplan bzw. durch Schilder ersichtlich) ist:
    vom 01.01. – 14.04. von 5 Uhr bis 24 Uhr,
    vom 15.04. – 30.09. von 5 Uhr bis 8 Uhr und
    vom 01.10. – 31.12. von 5 Uhr bis 24 Uhr erlaubt.
    Der Bade- und Wassersportbetrieb hat jedoch immer Vorrang!
  • Die Ausübung der Angelfischerei ist an der Hauptsperre des Rothsees (Großer Rothsee) ab dem 01.11. untersagt.

 

Zusatz-Bestimmungen:

  • Schonmaße: für den Hecht 60cm,
  • Schonzeiten: Hecht und Zander vom 01.01. bis 31.05.
    Für alle anderen Fischarten gelten die gesetzlichen bayerischen Schonzeiten.
  • Fangbeschränkungen: Pro Tag: 2 Karpfen, 2 Schleien, 1 Hecht oder 1 Zander, 2 Aale, 10 Barsche, 2 Rutten / Quappen.
  • In der Zeit vom 01.01. bis 31.05. und nach dem Erreichen des Fanglimits von Hecht oder Zander ist es verboten, mit Blinkern, Wobblern, Spinner, Jighaken, Streamern, sonstigen Kunstködern sowie mit Köderfisch und Köderfischteilen zu angeln, sowie das Spinnfischen, Schleppfischen und Dropshotangeln in jeglicher Form!

 

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