• Der Wöhrdersee
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Luftbild: Hajo Dietz Fotografie | www.nuernbergluftbild.de | Fotos: Christian Schuster
 

Der Wöhrder See


 
Der Wöhrder See (nicht zu verwechseln mit dem Wörthersee) ist ein Stausee im Herzen Nürnbergs. Er ist ca. 2,6 km lang, durchschnittlich 100–200 m breit und umfasst eine Fläche von 52 Hektar. Benannt ist er nach dem Nürnberger Stadtteil Wöhrd.
Der Wöhrder See im Osten Nürnbergs erstreckt sich vom Stadtteil Wöhrd bis nach Mögeldorf und Erlenstegen. Er besteht aus zwei miteinander verbundenen Teilen, dem Unteren Wöhrder See mit einer Länge von ca. 1,2 km und einer maximalen Breite von 450 Metern, und dem Oberen Wöhrder See mit einer Länge von etwa 1,4 km.
Nach vielen Monaten Bauarbeiten ist die „Bucht am Norikus“ am Südufer des Wöhrder Sees fertig. Die Bucht ist nach dem Sandstrand und dem Steg auf der Nordseite und den Unterwasserinseln ein weiterer Baustein auf dem Weg zum geplanten Naherholungsgebiet „Wasserwelt Wöhrder See”.

  • Wasserfläche: 46 ha
  • Länge: 2,6 km
  • Breite: bis zu 450 m
  • Tiefe: von 1,40 m bis 2,50 m

Fischarten: Karpfen, Schleien, Karauschen, Brassen, Hechte, Barsche, Aale, Welse, Rutten, Nasen, Barben, Äschen, Bachforellen, Weißfische.
Besonderheiten: Vor allem am Südufer des Unteren Wöhrder Sees wird gerne geangelt, da hier auch die besten Parkmöglichkeiten vorhanden sind.Den Wöhrder See macht besonders attraktiv, dass dieser eine Aufstauung der Pegnitz ist und somit eine hohe Artenvielfalt an einheimischen Fischen aufweist.
Zufahrt: Der Wöhrder See liegt inmitten von Nürnberg im Ortsteil Wöhrd unweit vom Hauptbahnhof Nürnberg entfernt.
 

Folgende Punkte sind zu beachten:

  • Der gültige staatliche Fischereischein ist erforderlich. Für Schäden haftet der Erlaubnisscheininhaber persönlich.
  • Die Fischerei ist untersagt in den abgesperrten Bereichen des Main-Donau-Kanals sowie im Auslaufkanal des Rothsees und im Staathafen Nürnberg und Fürth.
  • Schleusenanlagen und Kraftwerksbereiche dürfen nicht betreten werden.
  • Gestattet sind zwei Handangeln mit jeweils einer Anbissstelle. Beim Fischen auf Raubfisch mit Kunstködern oder Naturködermontagen sind pro Köder max. zwei Anbissstellen erlaubt.
  • Das Fischen auf Friedfische mit Mehrfachhaken ist untersagt.
  • Die Behandlung gefangener Fische hat streng nach den Bestimmungen des Bayerischen Fischereigesetzes sowie dem Tierschutzgesetz zu erfolgen. Raubfische dürfen nicht in Setzkeschern gehältert werden.
  • Die Mitnahme lebender Fische ist verboten! (Ausnahme! Weißfische/Barsche bis 20cm. Die Tierschutztransportverordnung TierSchTrV § 13 ist zu beachten). Der gewerbliche Verkauf/Tausch oder das Umsetzen von Fischen aller Art ist verboten
  • Das Verwenden von Senknetzen, Taubeln und Reusen ist verboten.
  • Das Fischen von Brücken, Stegen, Wehranlagen, Schleusenbereiche, Bootsanliegeplätzen und vom Boot ist verboten. Das Fischen an/in sämtlichen Sportboothafenanlagen am Main-Donau-Kanal ist strengstens untersagt. Das Hineinfischen in die Hafenbereiche ist nicht gestattet.
  • Der Schleusenbereich gilt ab dem ersten Beleuchtungsmast (auch für das gegenüberliegende Ufer). Der am weitesten von der Schleuse entfernte Mast zählt.
  • Die entsprechenden Geräte zur waidgerechten Landung der Fische sind immer mitzuführen (Kescher, Löseschere, Rachensperre, Längenmaß, etc.).
  • Untermaßige oder während der Schonzeit gefangene Fische, die nicht überlebensfähig sind, dürfen nicht zurückgesetzt werden. Sie sind unverzüglich waidgerecht zu betäuben und zu töten und in die Fangliste mit einem entsprechenden Vermerk einzutragen (das Vorfach mit Haken ist zur Kontrolle im Fisch zu hinterlassen). Sie zählen zur jeweilig zulässigen Höchstfangmenge.
  • Den Aufsichtsorganen ist Folge zu leisten. Verstöße gegen die Gewässer- und Disziplinarordnung werden durch den Fischereiverband Mittelfranken geahndet.
  • Das Fahren und Parken mit kennzeichenpflichtigen Fahrzeugen auf sämtlichen Betriebswegen, Dämmen, Ufern und An- bzw. Auffahrtswegen ist verboten.
  • Das Beschädigen der Pflanzen an Ufern und Böschungen ist strengstens verboten.
  • Das Angeln und Beifüttern mit nicht artgerechtem Fischfutter (Hunde-/ und Katzenfutter etc.) ist nicht erlaubt. Das Ausbringen von Futter und Köder mit dem Boot oder Futterboot/Futterdrohne ist untersagt.
  • Ein bestimmter Platz kann von keinem Fischer in Anspruch genommen werden. Ein Mindestabstand von 15m beidseitig (links und rechts) zwischen Anglern / Angelplätzen ist einzuhalten.
  • Zelten und Nächtigen sowie Feuerstellen, das Grillen mit Holzkohle und offenes Feuer ist an den Ufern strengstens verboten. (Achtung: Schirme und Brolly´s ohne Boden und offener Front zählen als Wetterschutz und sind erlaubt, dabei sind die Betriebswege immer freizuhalten / die Durchgängigkeit muss gewährleistet sein).
  • Eingefriedete Grundstücke dürfen nicht zur Ausübung der Fischwaid, auch nicht mit Genehmigung des Eigentümers, betreten werden.
  • Der Angelplatz ist sauber zu verlassen. Fische dürfen am Gewässer weder geschuppt noch ausgenommen oder zurückgelassen werden.
  • Die Verwendung von lebenden Köderfischen ist verboten.
  • Eisfischen ist nicht erlaubt.
  • Das Nachtangeln am Kanal, am Wöhrder See, am Happurger Baggersee und am Happurger Stausee ist gestattet. Dabei müssen von Anglern, die über Nacht am Gewässer bleiben, mobile Toiletten mitgeführt werden. (Jeder Angler erwartet einen sauberen Angelplatz vorzufinden)
  • Es ist verboten die Angeln unbeaufsichtigt mit Köder im Wasser liegen zu lassen.
  • Besondere Auffälligkeiten und Anzeichen von Fischkrankheiten bitte unverzüglich dem Fischereiverband Mfr. melden. (Tel. 0911 – 42 48 010)

 

Zusatz-Bestimmungen:

  • Schonmaße:
    Hecht: 60cm | Barbe 50cm | Nase 40cm | Rutte 45cm | Für alle anderen Fischarten gelten die gesetzlichen bayerischen Schonmaße.
  • Schonzeiten:
    Hecht vom 15.02. bis 31.05. | Zander vom 15.02. bis 31.05. Für alle anderen Fischarten gelten die gesetzlichen bay. Schonzeiten.
  • Gewässersperrungen:
    Am Umweltschutztag, 30.10.2021 sind die Gewässer für alle Mitglieder des Fischereiverbandes Mittelfranken zum Fischen gesperrt.

    In der Zeit vom 15.02. bis 31.05. ist es verboten, mit Blinkern, Wobblern, Spinner, Jighaken, Streamern, sonstigen Kunstködern sowie mit Köderfisch und Köderfischteilen zu angeln, sowie das Spinnfischen und Dropshotangeln in jeglicher Form!

    Pro Woche (Montag bis Sonntag) dürfen maximal gefangen werden: 2 Karpfen, 2 Schleien, 2 Hechte oder Zander, 3 Salmoniden, 3 Aale, 20 Barsche, 2 Rutten / Quappen, 3 Barben, 10 Brachsen, 3 Nasen, 2 Äschen und in Summe maximal 5kg sonstige Weißfische

Folgende Punkte:

  • 25 Besuche Wöhrder See (zwischen Konrad Adenauer-Brücke und Ludwig-Erhard-Brücke sowie der östlich der Ludwig-Erhard-Brücke gelegene Pegnitzarm
  • Das Fischen oberhalb des großen Sandfangs ist nicht gestattet

 

Kosten:

  • 25,- Euro für aktive Verbandsmitglieder
  • Es besteht die Möglichkeit eine weitere Verbandskarte und / oder Wöhrder See Karte nach Rückgabe der „alten Karte“ in der Geschäftstelle des Fischereiverbandes Mittelfranken zu erwerben. Dabei muss die „alte Karte“ komplett zurückgegeben werden

Bitte beachten Sie, innerhalb der blau markierten Flächen besteht ein Angelverbot vom 01.März – 31.Juli.
Ein ganzjähriges Angelverbot besteht innerhalb der rot markierten Flächen.
 

Der Wöhrder See

 

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